Das Einkochen

 

 

 

 
Beim "Einkochen" werden Fleisch, Obst oder Gemüse auf Dauer haltbar gemacht. Weiter können Marmeladen, Gelees, Konfitüren, Kekse oder sogar Kuchen "eingekocht" werden.

Das Prinzip des Einmachens beruht auf simplen Naturgesetzen. Die einzukochenden Früchte werden in ein Glas gegeben, das mit einem lose aufliegenden Deckel, nebst Dichtungsring, verschlossen wird.

Anschließend wird der Deckel durch Federklammer fixiert, daß er sich nicht bewegen kann.
Das so verschlossene Glas kommt dann in den Einkochtopf und dieser wird bis zu 3/4 der Glas-Höhe mit Wasser aufgefüllt. Ist das geschehen, wird das Wasser auf 90 - 100 Grad Celsius erhitzt, je nach eingefülltem Einkochgut.
Das ausgewählte Einkochgut bestimmt auch die Dauer des Einkochvorgangs. Dabie wird der Inhalt erhitzt und "dehnt" sich entsprechend aus, bzw. die im Glas verbliebende Luft dehnt sich entsprechend aus und entweicht durch den Deckel nebst Dichtungsring. Die federklammern verhindern dabei, daß Luft oder Wasser (wieder) in das Glas eindringen können.
Ist der Kochvorgang beendet, werden die Gläser aus dem Topf genommen und zum Auskühlen auf ein Tuch gestellt.
Beim Abkühlungsprozess zieht sich die Luft im Inneren des Glases zusammen und durch den Dichtungsring kann keine neue Luft in das Glas eindringen.
Es passiert, was passieren muß und der das Glas umgebende Luftdruck drückt so stark auf den Deckel, daß dieser quasi "fest" sitzt. Erst wenn der Dichtungsring durchlässig wird, entsteht ein Druckausgleich und der Inhalt steht zur Verfügung.
Ist der Dichtungsring aber intakt, ist durch den Luftabschluß das Einkochgut über Jahre hinweg haltbar und erfordert keine Energie, wie beispielsweise ein Kühlschrank
 
...wird fortgesetzt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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